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Schneider-Unternehmensprofil


schneider

Die Unternehmensgeschichte 

Am Anfang stand die Schraube

schneiderIm Jahr 1938 gründet sich im kleinen Dorf Tennenbronn im Schwarzwald die Firma Gebrüder SCHNEIDER. Damals ahnt noch niemand, dass SCHNEIDER einst als Schreibgerätehersteller weltweit erfolgreich sein würde. Die Produktion beginnt mit etwas ganz anderem: Schrauben und Drehteilen.

Zu den Stiften kommt SCHNEIDER erst über einen kleinen Umweg. Nach dem Krieg 1945 brechen die Umsätze ein, das Unternehmen muss sich nach neuen, zukunftsweisenden Betätigungsfeldern umsehen. Da kommt eine Erfindung aus Amerika gerade recht: der Kugelschreiber. Eine Sensation für die damalige Zeit, die den Pioniergeist des Mitbegründers Christian Schneider weckt. Der beschließt kurzer Hand die Fabrik umzustellen: Auf Kugelschreiberminen.

SCHNEIDERs Wirtschaftswunder

schneiderGesagt, getan. Schon im Jahr 1947 sind alle Vorbereitungen und Umbauarbeiten fertig und die Minenproduktion läuft an. Mit dem Leitspruch „Für jeden Schreiber die passende Mine“ hat sich SCHNEIDER einiges vorgenommen und das Sortiment wächst schnell auf über 100 verschiedene Produkte an. Dabei stehen Präzision und Qualität stets im Vordergrund. Im Jahr 1951 wird die SCHNEIDER Vertriebsorganisation gegründet, die den gesamten deutschen Fachhandel beliefert. Die Arbeit zahlt sich aus. In den 50er Jahren sind SCHNEIDER Minen in eigentlich allen Büros und auf jedem Schreibtisch zu finden.

Jetzt geht’s erst richtig los

schneiderMit dem Erfolg wachsen auch die Ideen und Pläne. 1957 beginnt SCHNEIDER zunächst mal die Produktion auszuweiten. Nicht mehr nur die Minen, ganze Kugelschreiber werden jetzt produziert. Der Beginn einer kleinen Erfolgsstory.

Der nächste Vorstoß zielt auf den Wildwuchs auf dem Kugelschreibermarkt. Da es keine brancheneinheitlichen Maße aber eine Menge Entwicklungen gibt, ist hier Pionierarbeit nötig. SCHNEIDER initiiert die Normung DIN 16554. Diese schränkt die Minenformate auf neun einheitliche Typen ein. Im Jahr 1958 wir die Norm eingeführt und bietet so die Möglichkeit zu rationalisierter und effizienter Produktion. Und schafft damit neue Kapazitäten für Forschung und Entwicklung.

Auf zu neuen Ufern

Und die kommt dann auch. In den 80er Jahren steigt SCHNEIDER in die Produktion von Textmarkern ein und schafft eine echte Innovation. Textmarker gibt es zwar schon seit Anfang der 70er Jahre, aber es besteht noch immer Verbesserungsbedarf. Auf manchen Papieren wird die Schrift durch das markern verschmiert oder abgelöst. SCHNEIDER entwickelt eine Universaltinte, die ohne Probleme auf allen Papieren funktioniert. Die SCHNEIDER Textmarker werden zum Publikumsliebling und stehen bis heute hoch im Kurs.

Füller aus der Zone

schneider Nach der Wiedervereinigung kauft SCHNEIDER im Jahr 1991 den VEB Heiko und komplettiert damit sein Produktportfolio. Der VEB Heiko war der wichtigste Füllhalterproduzent der DDR und gleichzeitig Monopolist bei Tintenpatronen, die im Übrigen auch in die BRD exportiert wurden. Das große Know How kommt SCHNEIDER zu Gute und nach kurzer Zeit werden in Wernigerode die ersten Stars entwickelt und produziert: Der BASE KID und der 4me überzeugen durch Ergonomie und Schreibkomfort und werden zu Verkaufsschlagern.

SCHNEIDER heute

schneiderTrotz seiner weltweiten Erfolge ist SCHNEIDER ein bodenständiges Unternehmen geblieben. Qualität und Verantwortung werden groß geschrieben:

Geforscht, entwickelt und produziert wird ausschließlich in Deutschland. An drei Standorten beschäftigt SCHNEIDER heute rund 500 Mitarbeiter – Tendenz steigend. Die Forschung und Entwicklung haben weiterhin einen großen Stellenwert. Und das wird belohnt: Die Produkte von SCHNEIDER heimsen regelmäßig renommierte Designpreise ein. Und auch in Sachen Umwelt setzt SCHNEIDER höchste Maßstäbe. Das Unternehmen ist als erster und einziger Hersteller der Branche bereits seit zehn Jahren EMAS-zertifiziert. Das bedeutet, dass nicht nur die Produkte, sondern auch die Prozesse ökologisch höchsten Ansprüchen genügen.

So sieht er aus, der gelebte Leitspruch von SCHNEIDER „Neue Wege gehen, Traditionen bewahren und Verantwortung zeigen“. Und der Erfolg gibt ihnen Recht. 

Zahlen & Fakten

schneiderGeschäftsführer: Roland Schneider (2. Generation seit 1978)
Mitarbeiter: rund 500
Standorte: Wernigerode, Schramberg/Tennenbronn, Weilheim
Produkte: rund 200
Exportländer: über 100

Fertigung im Jahr 2007
Tintenpatronen: ca. 150 Millionen
Kugelschreiberminen: ca. 83 Millionen
Kugelschreiber: ca. 60 Millionen
Rollerballs: ca. 25 Millionen
Textmarker: ca. 15 Millionen
Fineliner: ca. 12 Millionen
Füllhalter: ca. 3 Millionen
Gelstifte: ca. 2 Millionen



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